Kinderbecken offiziell eröffnet:

(Quelle: noz.de) | Nortrup. Das nagelneue Kinderbecken im Nortruper Freibad ist schon während der Sommerferien mit einer Badespaßaktion freigegeben worden. Nun schauten sich auch Vertreter der Artland-Bäderbetriebsgesellschaft, der Samtgemeinde Artland und der Gemeinde Nortrup das runderneute Becken an. Ihr Urteil: Die Sanierung ist gelungen.

Das Becken ist nicht mehr so tief wie früher, bietet unterschiedliche, aber ungefährliche Wassertiefen für Babys und Kinder und genügt endlich geltenden Hygiene- und Technikstandards. Und die hellblaue Folie, mit der der Betonboden ausgelegt ist, lässt das Schwimmbassin wie eine kleine Lagune erscheinen. Mittendrin sprudelt Wasser aus zwei Fontänen in die Höhe, es gibt zwei Sitzgelegenheiten und einen Sonnenschirm. Beste Voraussetzungen für Familien mit Kindern, hier einen sonnigen Sommertag zu verbringen.

„Ein super Ergebnis“, sagt Reinhard Scholz, Bürgermeister der Samtgemeinde Artland und Aufsichtsratsvorsitzender der Artland-Bäderbetriebsgesellschaft. Die Gesellschaft hatte sich mit der Gemeinde Nortrup die Kosten für die Instandsetzung von rund 100000 Euro geteilt. Scholz weist darauf hin, dass die Bäder zu den freiwilligen Leistungen einer Kommune zählten. „Wir unternehmen jedes Jahr große Anstrengungen, um sie attraktiv und am Leben zu erhalten“, sagt er. 680000 Euro habe die Samtgemeinde Artland 2012 für die Bäder in Quakenbrück und Nortrup aufgewendet.

Frank Wuller, Erster Samtgemeinderat und Geschäftsführer der Gesellschaft, blickt kurz zurück: Aus Hygienegründen sei das Becken vor einem Jahr stillgelegt worden. In enger Zusammenarbeit mit „engagierten Bürgern“ habe es ein Konzept für die Sanierung gegeben mit einem vereinbarten Kostenrahmen von 100000 Euro. Neben der technischen Erneuerung sei das neue Becken auch attraktiver geworden, und dank der Eigenleistungen des Fördervereins Nortruper Freibad (FNF) sei der Umbau auch noch etwas günstiger geworden. Wuller: „Das hat prima geklappt.“

Dessen Vorsitzender Henning Beselbecke hört das Lob gerne. Die Mitglieder hätten bewiesen, „dass wir mithelfen wollen, das Freibad zu erhalten“, sagt er. Das Ergebnis sei gelungen, „da können wir uns ruhig selbst einmal auf die Schulter klopfen“. An den Unmut, der vor einem Jahr die Schließung des Kinderbeckens begleitet hatte, erinnert er nur kurz. „Wir haben vorher vielleicht zu wenig miteinander gesprochen.“

Doch das sei längst vergessen. Die Kommunikation zwischen Bürgern, Betreibergesellschaft, Samtgemeinde und Gemeinde sei bereits intensiver geworden, was eine gute Grundlage für die Zukunft sei. Einen Wunsch hat Beselbecke aber: Auch in Nortrup sollten künftig unbedingt Schwimmkurse für Kinder angeboten werden.

„Das ist ein gelungenes Gemeinschaftswerk“, befindet Nortrups Bürgermeister Leonhard Renze. Ohne den Förderverein, so seine Überzeugung, wäre die Sanierung wohl nicht gelungen. Der Samtgemeinde Artland dankt er, dass sie das Thema Kinderbecken erkannt und sich eingebracht habe.

Kategorien: Neuigkeiten

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